Der Bundeskongress wird wegen der Corona Pandemie auf 2022 verschoben! Save the Date – VKIT Bundeskongress 2021 in Bonn

Wegen der aktuellen Corona Pandemie wurde der Bundeskongress 2021 abgesagt! Der Verband katholischer Internate und Tagesinternate lädt herzlich zum Bundeskongress 2022 nach Bonn ein!

Donnerstag, 3.03.2022 - 5.03.2022
Bonn

Wegen der aktuellen Corona Pandemie hat der Vorstand des Verbands katholischer Internate und Tagesinternate VKIT e.V. beschlossen, den für Februar 2021 geplanten Bundeskongress abzusagen! 

Auf vielfachen Wunsch der Mitarbeitenden unserer Mitgliedshäuser wird der kommende Bundeskongress 2021 in Bonn die beiden Themenfelder Sucht im Internatsalltag und Resilienz in Religion und Spiritualität zusammenführen und theoretisch und praktisch beleuchten.

Sucht kennt keine Status- oder Altersgrenzen. Sucht kann jeden treffen! Umgangssprachlich steht Sucht für die Abhängigkeit von einem bestimmten Stoff oder von bestimmten Verhaltensweisen. Die Begriffe Sucht und Abhängigkeit werden in unserem Alltagsgebrauch häufig synonym verwendet. Süchte und Abhängigkeiten begegnen uns immer häufiger auch im Internatsalltag. Längst geht es aber nicht mehr ’nur‘ um Nikotinsucht oder den gelegentlichen Alkoholkonsum über die eigenen Grenzen. Kinder und Jugendliche haben heute einen erleichterten Zugang zu legalen und auch illegalen Drogen.

Auch im Internatsalltag  gibt es Kinder und Jugendliche die Süchte und Abhängigkeiten entwickeln. Magersucht oder Eß- Brechsucht, eine extreme Sucht nach Sport, eine Sucht nach Computerspielen oder auch dem Internet gehören zum pädagogischen Alltag. Kindern und Jugendlichen, die süchtig sind, muss medizinisch und therapeutisch geholfen werden! Dieser Prozess sollte bestmöglich von den Pädagoginnen und Pädagogen im Internat und Tagesinternat begleitet werden können. Wie das gelingen kann und wie man eine beginnende Sucht und Abhängigkeit sicher erkennen und mit den Kindern und Jugendlichen thematisieren kann, wird Thema des kommenden Bundeskongresses 2021 in Bonn sein.

Resilienz ist keine Frage der Konfession oder der Religion! Religion kann die psychische Widerstandskraft unterstützen, aber auch hemmen. In der Theologie weiß man heute, dass Religion sowohl krank machen als auch in schweren Phasen stabilisierend wirken kann. Es geht bei Resilienz um die Fähigkeit einzelner Menschen, schwere Krisensituationen psychisch und körperlich vergleichsweise stabil zu bewältigen. Manche Menschen entwickeln eine Kraft, die es ihnen erleichtert neue Situation anzunehmen und diese erfolgreich zu gestalten.

Warum sind manche Menschen resilienter als andere? Im Alltag mit den Kindern und Jugendlichen im Internat begegnen uns immer wieder junge Persönlichkeiten, die in beeindruckender Weise an Krisen wachsen und die so in ihrer Persönlichkeit reifen. Ist dies eine besondere seelische Kraft? Ist es eine Folge von religiöser Überzeugung, ein Getragenwerden vom Glauben? Diesen und anderen Fragen werden wir auf dem Bundeskongress 2021 in Bonn nachgehen.

Anmeldungen zum Bundeskongress sind ab November 2021 möglich!

Zum Schutz aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Bundeskongress 2022 vor einer weiteren Ausbreitung des Covid-19 Virus verpflichten wir uns, die geltenden Infektionsschutzgrundsätze und Hygieneregeln einzuhalten und weisen daher schon heute auf die Möglichkeit einer kurzfristigen Absage der Veranstaltung hin.